Selbstverteidigung

Selbstverteidigung besteht nicht nur aus Schlag-, Kick- und
Lösetechniken. Oft entscheidet die Voreskalationsphase, ob es zu einem körperlichen Übergriff kommt.
Im Vorfeld kann eine Früherkennung hilfreich sein, um gar nicht erst in eine Gefahrensituation zu geraten.
Die Primärhandlung wird immer Flucht sein, das Wohl des eigenen Körpers und der Seele sind oberste Priorität.couple training martial arts on the beach. concept about sport and people
Man kann durch verbales und nonverbales Verhalten deeskalierend die Situation beeinflussen.
Sollte man sich der Eskalation im Vorfeld nicht entziehen können, gibt es die Möglichkeit seinen Stand zu stabilisieren und sich zu positionieren um möglichst unbeschadet aus dem Konflikt heraus zu kommen.
In der Eskalationsphase wird man selten oder keine bewussten Entscheidungen treffen können, denn Angst ist das dominante Gefühl, und man wird nur instinktiv (Reflexe) und intuitiv (abgespeicherte Bewegungsmuster) handeln.
Reflexe und abgespeicherte Bewegungsmuster kann man nur durch stetige Wiederholungen trainieren.
Reale Übergriffe kann man im Training nicht trainieren, aber man kann durch dynamische Spiele und Szenarien versuchen sich daran zu gewöhnen, um nicht „Starr vor Angst“ in einer Gefahrensituation nicht reagieren zu können.
Schöne Techniken dienen der Choreographie und werden in der Realität nicht zum Einsatz kommen.
Zur realen Selbstverteidigung dienen einfachste Bewegungen, die intuitiv abgerufen werden und dadurch effektives Handeln ermöglichen.

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